• Barbara Nell

Bloggen - Der erste Beitrag

Um einen Blog zu betreiben, benötigst du natürlich Beiträge. Soweit so klar. Wenn dir das Schreiben nicht einfach so von Anfang an aus den Fingern flutscht, kann es für dich hilfreich sein, dir zu Beginn eine Art Leitfaden für deine Blog Beiträge zu erstellen. Mit der Zeit wird dies natürlich immer einfacher und du weißt intuitiv, wie du vorgehen musst. Solltest du aber noch am Anfang deines Blogs stehen, können dir folgende Gedankenanstöße helfen, deine ersten Beiträge zu veröffentlichen.


10 Tipps für deinen Beitrag


Du hast für deinen Blog idealerweise natürlich bereits ein Thema gefunden, über welches du interessant und ausführlich schreiben kannst. Ein Thema, in welches du dich jedes Mal mühsam einlesen musst, eignet sich für den Anfang eher weniger. Wenn du dir unsicher bist, wie du an das Thema Bloggen herangehen kannst, stöbere gerne auch mal in meiner Kategorie Blog.com

Hier erhältst du nun aber 10 Tipps für deinen ersten Beitrag:


  1. Thema & Ziel festlegen: Du hast dir für deinen ersten Beitrag also ein Thema ausgesucht, z. B. Tipps zum monatlichen Sparen. Überlege dir bevor du anfängst zu schreiben, was das Ziel deines Beitrags ist. Welche Erkenntnis soll dein Leser am Ende des Beitrags erhalten. Um dieses Thema und Ziel herum baut sich dein Beitrag auf. Wenn du einfach anfängst drauf loszuschreiben, kann es sein, dass sich für deinen Leser kein Roter Faden ergibt, da du vielleicht zu Themensprüngen neigst. Hierfür kannst du dir auch bereits zu Beginn ein Fazit überlegen, mit welchem dein Beitrag enden soll. Also z. B. Mit deinen Tipps schafft dein Leser es konsequent monatlich zu sparen.

  2. Stichpunkte notieren: Für den Roten Faden deines Beitrags sind auch Stichpunkte von Vorteil. Schreibe dir 5-6 Stichpunkte auf, die dein Beitrag behandeln soll, z. B. Sparmöglichkeiten, Einkaufen, Freizeit, fester oder flexibler Betrag, Apps etc.. So vergisst du keine wichtigen Aspekte. Das hilft dir, dich an einer Linie entlang zu arbeiten.

  3. Überschriften formulieren: Anhand deiner Stichpunkte kannst du dir auch bereits überlegen, in wie viele Abschnitte du deinen Blog Beitrag gliedern möchtest. Hast du 6 Stichpunkte, könntest du 6 Abschnitte formulieren. Diese bieten dem Leser eine genaue Übersicht und er kann sich aussuchen, ob er alles lesen möchte, oder z. B. nur den Abschnitt "Sparen in der Freizeit". Natürlich kannst du auch einen größeren Hauptabschnitt machen, hier empfiehlt es sich dennoch, bestimmte Wörter hervorzuheben, um den Leser darauf aufmerksam zu machen, was ihn in dem Abschnitt erwartet. Ob du deine Hauptüberschrift vor oder nach dem Schreiben formulieren möchtest, ist dir überlassen. Mir persönlich fällt es leichter, erst die Headline zu schreiben und den Beitrag darauf aufzubauen, anstatt mir danach eine zu überlegen. Wenn du Tipps für interessante Überschriften benötigst, lies gerne meinen Beitrag hierzu (Überschriften.com)

  4. Keywords suchen: Auch solltest du, bevor du mit dem Schreiben beginnst, die wichtigsten Keywords für deinen Beitrag heraussuchen. Keywords helfen dem Leser über Suchmaschinen deinen Beitrag zu finden. Das heißt du solltest relevante Keywords bereits in deiner Überschrift einbauen. Die Keyword- und SEO-Thematik ist eine Angelegenheit für sich, wenn du hierzu Infos suchst, wirst du merken, dass man sich hier wirklich tief einarbeiten kann. Für den Anfang ist es wichtig, sich davon nicht einschüchtern zu lassen. Es kann ganz am Anfang ausreichen, wenn du einfach dein Thema einmal googelst. Hier werden dir Vorschläge angezeigt, die besonders oft gesucht werden. Genauso kannst du das auch bei YouTube oder Pinterest machen. Daraus ergibt sich bereits eine kleine Keyword Liste, die du für deinen Beitrag nutzen kannst. Grundsätzlich gilt aber immer: Keywords nutzen aber nicht sinnlos aneinanderreihen.

  5. Schreiben: Nach diesen Vorbereitungsschritten folgt die eigentliche Arbeit deines Beitrags, nämlich das Schreiben an sich. Wichtig ist, dass du dir einen Stil aussuchst und dabei bleibst.

Also förmlich und sachlich oder direkt und locker. Du oder Sie in der Anrede. Umgangssprache oder Fachjargon. Hin und her wechseln zwischen Stilen verwirrt den Leser und wirkt unprofessionell. Überlege dir auch, wie lange dein Beitrag sein soll. Einen Länge von ca. 800 Wörtern ergibt eine angenehme Leselänge. Hast du ein sehr ausführliches Thema, überlege dir ob du Unterthemen bilden kannst. So hast du gleich mehrere Ideen für Blog Beiträge. Idealerweise schreibst du gerne und dieser Schritt bereitet dir Freude und kein Kopfzerbrechen. Hast du das Gefühl, daran überhaupt keinen Spaß zu haben, ist ein Blog vielleicht nicht das Richtige für dich. Möchtest du einen Blog aber als Marketingwerkzeug benutzen, kannst du das Schreiben natürlich auch an einen Texter auslagern. Es einfach mal auszuprobieren schadet auf jeden Fall nicht.

  1. Bilder und Grafiken: Um deinen Text für deine Leser aufzulockern, empfiehlt es sich auch Bilder und Grafiken in den Text einzubauen. Sie bilden ein schönes Gesamtbild und dienen auch deiner Sichtbarkeit. Arbeitest du mit Pinterest, solltest du natürlich deine Pins direkt im Beitrag pinnen. Besitzt du fotografisches Talent, kannst du schöne selbst geschossene Fotos mit einbinden. Diese bieten deinem Leser natürlich Mehrwert. Über Canva kannst du natürlich Fotos auch erwerben, wenn du keine eigenen besitzt. Hast du Tabellen oder möchtest du Entwicklungen aufzeigen, dann solltest du auf jeden Fall Grafiken einpflegen. Dies wirkt professionell und bildliche Darstellungen lassen sich oft leichter nachvollziehen.

  2. Korrekturlesen: Ein sehr wichtiger Schritt ist das Korrekturlesen. Es passiert so oft, dass man im Eifer des Gefechts darauf losschreibt und es schleichen sich viele kleine Leichtsinnsfehler ein. Lies deinen Beitrag also immer noch einmal Korrektur, um diese kleinen Fehler herauszusuchen. Siehst du vor lauter Buchstaben nur noch Buchstabensuppe, lass ihn auch gerne von einer anderen Person Gegenlesen. Diesem fallen kleine Fehler leichter auf und du hast auch gleich ein Feedback, ob dein Beitrag nachvollziehbar ist.

  3. Veröffentlichung: Wenn es an die Veröffentlichung deines Beitrags geht, musst du natürlich auch deinen Beitrag für deine Leser sichtbar machen. Das heißt du benötigst noch eine Zusammenfassung, die auf der Übersichtsseite deines Blogs zu lesen ist (meist bis zu Wörter). Hierfür solltest du dir auch überlegen, ob du ein einheitliches Blog Banner, verschiedene Banner pro Thema oder pro Beitrag gestalten möchtest. Wenn du es für dich zeitlich realisieren kannst, ist es natürlich auch eine Idee, deinen Beitrag immer am gleichen Tag zur gleichen Zeit zu veröffentlichen. So wissen deine Leser, wann sie etwas neues von dir hören. Hier ein kleiner Ehrlichkeitscheck: ich schaffe das nicht. Dies hängt natürlich davon ab, was du alles noch nebenher erledigst. Letztendlich hängt der Erfolg deines Blogs aber auch nicht nur von einer Uhrzeit ab.

  4. Sichtbarkeit: Wenn du einen Blog startest, ist dies natürlich erstmal nicht für

jedermann ersichtlich. Bist du bereits im Online Business unterwegs oder hast einen gut laufenden Social Media Kanal, kannst du natürlich bereits im Vorfeld für deinen Blog Werbung machen. Viele haben dies aber nicht. Also überlege dir mit welchem Mittel, du auf deinen Blog aufmerksam machen möchtest. Pinterest bietet eine wunderbare Möglichkeit, die aber auch viel Pflege benötigt. Du kannst deinen Blog natürlich auch über Instagram und Facebook bewerben oder neue Veröffentlichungen mit einem Newsletter ankündigen. Ich empfehle dir, nicht zu viele Tools gleichzeitig zu betreiben. Sonst wird es früher oder später zu viel und am Ende mangelt es dir an Zeit, alle Kanäle zu pflegen.

  1. Hab Spaß dabei: Jetzt wird sich der ein oder andere denken, wie schön, vom Spaß alleine schreibt sich mein Beitrag auch nicht. Das stimmt. Aber ohne Spaß schreibt sich dein Beitrag auch nicht und dein Blog wird ein nervendes kleines Anhängsel. Daher ist dieser Punkt schon wichtig. Es gibt eine Vielzahl an Blogs und wenn du wirklich keine Lust hast und dich zu jedem Beitrag zwingen musst, dann lass es lieber und konzentriere auf dich auf das, was dir wirklich Spaß bereitet. Oder aber du holst dir professionelle Unterstützung. Für was du dich auch entscheidest, ein Blog muss gepflegt werden und daher solltest du dich bewusst dafür entscheiden, ob du einen Blog starten möchtest oder nicht.


Bist du dir unsicher, ob das alles etwas für dich ist, kannst du natürlich auch probehalber einen Beitrag schreiben. Gib ihn einfach Freunde und Familie oder auch Kollegen und bitte um ein Feedback. Idealerweise gibst du ihn an Personen, die auch gerne lesen ;)

Such dir ein Thema aus, das dich brennend interessiert und über das du gut und ausführlich berichten kannst. Letztendlich musst du dir einfach Zeit, einen Kaffee und Motivation schnappen und dann einfach loslegen.




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