• Barbara Nell

Mein erstes VA-Jahr - ein Resümee

Der Anfang als VA

Als ich mein Business als Virtuelle Assistenz gestartet habe, verfolgte ich zunächst noch - ganz im Sinne des Bauchladens wie man es nicht machen sollte - die Strategie mich mal so durchzumogeln. Zwar hatte ich mir anhand meiner Fertigkeiten und Vorlieben verschiedene Backoffice-Tätigkeiten sowie den Service für Podcast-Management auserkoren, so richtig festgelegt war ich ehrlicherweise aber nicht. Und ob das wohl funktioniert hat? Na sagen wir mal so - eher weniger. Überraschung? Nicht wirklich..



Dies hat nun verschiedene Gründe, würde ich sagen. Bei der Erstellung unseres eigenen Podcasts "Hubi auf Reisen" habe ich gemerkt, dass mir dies zwar unendlich viel Spaß macht aber auch sehr aufwendig ist. Versteht mich nicht falsch, das ist sicherlich eine klasse Tätigkeit. Aber mir hat diese Tätigkeit ausschließlich für uns alleine gereicht. Und selbst da kamen wir leider nicht so oft hinterher, wie ich es mir gewünscht hätte.


Mit dem Backoffice ist das eine andere Geschichte. Hier kommt der bekannte "Grammeltisch" zum Tragen. Ja den ein oder anderen Job habe ich hiermit durchaus erhalten. Manchmal auch die erste Wahl, worüber ich mich unheimlich gefreut habe, oft aber eben auch nicht. Dies hat neben meinem damaligen Hauptberuf unheimlich Spaß gemacht und war für meinen Anfang nicht schlecht. Ich konnte langsam reinkommen, rausfinden wie das mit dem Rechnungen schreiben ist, verschiedene Tools ausprobieren und so ein wenig dazu lernen. Natürlich habe ich auch gelernt, wie hart umkämpft der Markt an Virtuellen Assistenten ist. Und hier waren für mich der Knackpunkte.


Das was dabei finanziell rumkam, hat als Nebentätigkeit ganz gut geklappt - sicher aber nicht, wenn ich davon meine Fixkosten und meine Reise finanzieren möchte. Und das was ich gemacht habe war ganz nett, so nebenbei, ich habe mich dafür aber nicht begeistern können. Ich hatte nicht unendlich viel Spaß daran, sodass ich Lust hatte, mich wirklich reinzuhängen und mit anderen VA's um Jobs zu buhlen.


Ein bisschen später

Da musste was anderes her. Und PAAM wie das Schicksal manchmal spielt, kam in den Moment Melli um die Ecke. Und was soll ich sagen, da wurde mein Feuer für Pinterest entfacht. Ehrlicherweise hatte ich mich zuvor ein wenig gescheut, Geld für einen Kurs zu investieren, bei dem ich mir vorher nicht sicher war, ob sich das lohnt, was quasi am Ende dabei rauskommt. Aber Melli von Mellow Magic World (https://mellowmagicworld.com) folgte ich schon so lange auf Instagram, dass ich sicher war, das wird was. Und wie das was wurde! Mit Pinterest eröffnete sich für mich eine ganz neue Welt, von der ich vorher noch gar nicht so viel wusste. Klar ich kannte das privat, das klassische Suchen nach Rezepten, DIY oder Geschenkideen. Aber wieso sich Pinterest so für ein Business eignet, das war mir nicht bewusst.


Mein Resümee - habe ich was gelernt?

Ja was hab ich eigentlich gelernt. So viel! Ich habe gelernt, dass mein Business und ich nicht statisch sind, dass ich wachse und mich verändere und mein Business da mitgeht. Ich habe gelernt, dass ich anfangen und lernen konnte, das altbekannte try and error. Ich habe gelernt, dass man seine Positionierung manchmal ganz plötzlich von alleine findet und manchmal findet die Positionierung einen. Und ich weiß es schadet nicht, zu investieren, um später davon zu profitieren. Klar im ersten Moment schaut man dem Geld wehleidig hinterher. Aber mein Bauchgefühl und ich waren uns damals schon sehr sicher, dass dieses Geld nicht umsonst war.


Auf jeden Fall kann ich sagen, etwas daraus gezogen zu haben, meinen Weg auf diese Art gegangen zu sein. Ich habe da die Schildkröte und den Leopard vor Augen. Der Leopard sprintet los und kommt zum Ziel, die Schildkröte dagegen ist langsam und gemütlich. Dass sie langsam und gemütlich ist, heißt aber nicht, dass sie nicht zum Ziel kommt. Sie schaut sich nur unterwegs etwas genauer die Gegend an.




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