• Barbara Nell

Tailwind - Planungstool für den Pinterest Business Account

Tailwind wird immer wieder als DAS Planungstool für Pinterest angepriesen. Ob sich dies lohnt, ist jedem selbst überlassen. Ich persönlich finde, Tailwind erleichtert auf jeden Fall die Arbeit mit Pinterest. Warum?


Was kann Tailwind

Tailwind ist wie gesagt ein Planungstool. Einfach gesagt planst du mit Tailwind die Veröffentlichung deiner Pins auf Pinterest.



Das angenehme hierbei ist, dass Tailwind der offizielle Partner von Pinterest ist. Das heißt, du kannst dich einfach mit deinem Pinterest-Account dort anmelden (auch Instagram lässt sich über Tailwind planen). Du hast zu Beginn dann erstmal die Basis Version ("Free Forever"). Mit dieser kannst du Tailwind erstmal ganz normal nutzen, alle Funktionen und dich ausprobieren.

Nun wirfst du vielleicht den Einwand ein, dass du mit Pinterest genauso Pins planen und veröffentlichen kannst. Stimmt erstmal. Beispielsweise Karussell-Pins lassen sich auch ausschließlich über Pinterest veröffentlichen. Was ist also der feine Unterschied?






Pro Tailwind


Übersichtlichkeit: Ich plane gerne Pins Wochen im Voraus. Das ist m. E. n. ja auch das schöne an Pinterest, ich habe meine fertigen Pins und kann selbst entscheiden wie viel Zeit ich ins Pinnen investiere. Ob ich mich jede Woche zwei Stunden hinsetze, alle zwei Wochen 4 Stunden...mit Tailwind kann ich dies vorausplanen. Meine hochgeladen Pins sehe ich übersichtlich entweder in Wochen- oder Monatssicht, im sogenannten "Schedule" (=zeitlicher Ablauf). Hier sehe ich genau wie viele Pins ich an einem Tag geplant habe, ob irgendwo Lücken sind, ob ich etwas gedoppelt habe etc. Perfekte Übersicht praktisch.


Create new pin: Es gibt die Funktion, direkt in Tailwind Pins zu kreieren. Hierüber kann ich persönlich keine Auskunft geben, da ich es noch nie ausprobiert habe. Wenn man aber nicht mit zig verschiedene Apps/Tools bedienen möchte, ist das sicherlich nicht verkehrt. Die Auswahl an Design-Möglichkeiten wird aber sicherlich nicht so hoch sein, wie bei einem spezifischen Design-Tool. Habe ich über Canva bereits fertige Pins kreiert, lade ich diese einfach hoch und erstelle den kompletten Pin mit Pinwand, Pinbeschreibung, Pintitel, zugehöriger URL und Veröffentlichungsdatum. Easy peasy also alles erledigt.


Intervallfunktion: Der wohl bedeutende Unterschied in der Planbarkeit deiner Pins. Mit der Intervallfunktion kannst du einen Pin gleich mehrfach pinnen. Lädst du einen Pin hoch, gibst du das Board (also die Pinnwand) ein, auf der dein Pin erscheinen soll. Am besten die Pinnwand, zu der der Pin am besten passt. Manchmal passt ein Pin auch auf mehrere Pinnwände, dann kannst du den Pin auf weiteren Pinnwänden pinnen. Er erscheint dann praktisch mit der Pinbeschreibung und der URL zu verschiedenen Zeiten, also so wie du das Intervall einstellt, auf den jeweiligen Pinnwänden. Idealerweise kannst du das Intervall selbst bestimmen, z. B. wird er auf der zweiten Pinnwand nach 2, 4 oder 7 Tagen gepinnt.


All Clear: Tailwind gibt dir eine Rückmeldung, ob du richtig pinnst. Anhand deiner geplanten Pins prüft Tailwind, ob du deine Häufigkeit der derzeitigen Pin-Strategie entspricht. So hast du immer im Blick ob du zu viel oder zu wenig pinnst oder ob du zu wenig Abwechslung hast. Hier ist dann natürlich bemerkbar, dass Tailwind der offizielle Pinterest Partner ist, da die aktuell beste Pinterest-Strategie dem Planungstool bekannt ist.


Insights: Ähnlich wie Pinterest selbst, bietet dir Tailwind auch die Insights an, gibt dir also eine regelmäßige Zusammenfassung deiner Pins. Hier siehst du wie viele Pins du veröffentlich hast, ob sie von anderen Nutzern ge-repinnt werden, wie viele Follower, Aufrufe etc. dein Account hat. Das volle Programm eben.


Contra Tailwind

Auch wenn ich wirklich gerne mit Tailwind arbeiten, gibt es wie immer ein paar Punkte, die ich als contra einstufen würde.


Kosten: Die Free Forever Version ist wie gesagt kostenlos und dient dir super, um dich in Tailwind heranzutasten. Mit der Free Version kannst du aber nur 20 Pins pro Monat veröffentlichen. Berücksichtigt man eine professionelle Pin-Strategie reicht das nicht. Man benötigt also auch hier wieder die kostenpflichtige Pro Version, mit der man bis zu 100 Pins veröffentlichen kann. Man bekommt hier zwar einen Rabatt, wenn man gleich die jährliche Gebühr zahlt, diese ist mit derzeit 199,88 $ trotzdem nicht ganz billig. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob es einem die Gebühr wert ist.


Bedienbarkeit: Tailwind braucht definitiv ein bisschen Einarbeitungszeit. Ich persönlich finde, wenn man mal drin ist, funktioniert das Arbeiten mit der App super und spart viel Zeit. Es braucht aber ein paar Anläufe, bis man weiß, wie man genau damit umgeht. Und auch wenn man sich eingearbeitet hat, gibt es ein paar Dinge, die manchmal nicht perfekt laufen. Beispielsweise ist bei mir immer wieder die "Publisher" Funktion verschwunden und taucht erst nach mehrmaligen Neuladen auf. Auch ist der Kundendienst leider nicht der zuverlässigste.


Fazit

Für mich persönlich eignet sich Tailwind definitiv, wenn man professionelles Pinterest Marketing betreibt. Ich habe dadurch die Möglichkeit, mich einmal im Monat hinzusetzen und wenn ich möchte, den ganzen Monat zu durchpinnen. Die Planbarkeit und die Intervallfunktion sprechen für mich klar für die App. Sie ist nicht ganz günstig, aber steht für mich trotzdem im Verhältnis, dass es sich lohnt, die Gebühr zu investieren.


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